Mit Hans-Jörg Müller verloren Geokultur und Geomantie einen ihrer Pioniere. Als Geomant, Künstler und leidenschaftlicher Lehrer widmete er sein Leben der Erforschung und Vermittlung der Geomantie und inspirierte damit zahlreiche Menschen.
1994 war er Mitbegründer der Hagia Chora, der ersten Schule für Geomantie im deutschsprachigen Raum – eine Zeit des Aufbruchs, in der das Interesse an geomantischer Ausbildung überraschend groß war. Später gründete er die axis mundi AKADEMIE, benannt nach der „axis mundi“, der Weltenachse, und wurde zu einem der führenden Geomantie-Ausbilder Europas.
Seine Arbeit brachte zahlreiche Forschungen und Publikationen hervor. Mit klarem Geist, großer Ausdruckskraft und visionärer Kraft begeisterte er Menschen und eröffnete neue Perspektiven. Für viele war er Lehrer, Mentor und Impulsgeber.
Bis zu seinem Tod im Mai 2019 engagierte er sich unermüdlich dafür, die Geomantie zu professionalisieren und gesellschaftlich zu verankern. Dazu gehörten auch die Mitgründung des EAS – Europäischer Dachverband für ganzheitliche Raumkultur e.V. sowie des BGR – Berufsverbandes für ganzheitliche Raumkultur in Deutschland.
Hans-Jörg Müller hinterlässt bleibende Spuren – in der Geomantie, in vielen Projekten und vor allem in den Herzen der Menschen, die ihn kannten. Sein Wirken lebt in all jenen weiter, die durch ihn inspiriert wurden.




